Wild Horse Nine: Absoluter Oscar-Favorit und mit Abstand unterhaltsamster Film des Festivals: Wild Horse Nine vom Meister der schwarzen Komödie Martin McDonagh spielt kurz vor dem Sturz Salvador Allendes im Chile des Jahres 1973. John Malkovich und Sam Rockwell als CIA-Agenten hauen eine Punchline des grandiosen Drehbuchs nach der anderen raus und haben ständig die Lacher auf ihrer Seite. The Bucking Fastard - Werner Herzog Er ist wieder zurück: Werner Herzog, der einzige Deutsche im Wettbewerb. Kate und Rooney Mara stehen im Mittelpunkt seines Dramas um zwei Schwestern, die das Unmögliche suchen und sich in die Vorstellung von einzig wahrer Liebe verliebt haben. Sie beginnen einen Tunnel durch einen Berg zu graben, um anzukommen, wo man eigentlich nicht ankommen kann. Ein typischer Werner Herzog Film also. Niemand ausser ihm versteht es, Magie und Wahnsinn auf diese Weise zu verbinden. Interviews mit ihm sind immer ein Abenteuer. So auch diesmal. Look back: Der wahrscheinlich schönste Film des Festivals und absolut würdig, den Goldenen Löwen zu bekommen: Hirozaku Kore-eda mit seiner ganz wunderbaren Adaption eines Manga von Fujimoto Tatsuki. Eine herrliche Feier der Kreativität zweier junger Zeichnerinnen inszeniert der japanische Meisterregisseur auf eine Weise, bei der jedes Bild wie ein perfektes Gemälde wirkt. Wim Wenders Dokumentarfilm über Peter Zumthor: Wim Wenders "From Inside out - the Architecture of Peter Zumthor" porträtiert den Schweizer Pritzker-Preisträger und zeigt die stärksten Bauten des wunderbaren Peter Zumthor. Stars - und noch mehr Stars: John Malkovich, Sam Rockwell, Kate und Rooney Mara, Penélope Cruz, Javier Bardem, Susan Sarandon, Noel und Liam Gallagher, George Clooney, Steve Buscemi, Dakota Johnson, Robert Pattinson, Orlando Bloom Oasis: Don't look back in Anger: Ausser Konkurrenz - aber alle wollen ihn sehen, den Dokumentarfilm über die beiden Oasis-Brüder, die Superstreithähne Liam und Noel Gallagher und deren allmähliche Wiederannäherung.