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Wo-wo-Wohnungsnot - Das Zürcher Monopoly

Info, Gesellschaft + Soziales • 22.01.2026 • 20:10 - 21:05
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Wo-wo-Wohnungsnot – Das Zürcher Monopoly
Sugus-Protest: 105 Mietparteien wehren sich erfolgreich gegen die missbräuchliche Kündigung durch Vermieterin Regina Bachmann.

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Wo-wo-Wohnungsnot – Das Zürcher Monopoly
Die letzten Mieter: Das tamilische Ehepaar Sundaramoorthy hat auch beim Auszugstermin aus der Altstetter Siedlung noch keine neue Wohnung gefunden.

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Wo-wo-Wohnungsnot – Das Zürcher Monopoly
Die deutsche Marketingberaterin Julia Schramm zahlte 1490 Franken für 2,5 Zimmer in der Altstetter Siedlung.

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Wo-wo-Wohnungsnot – Das Zürcher Monopoly
Sugus-Protest: SP-Nationalrätin Jacqueline Badran

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Originaltitel
Wo-wo-Wohnungsnot - Das Zürcher Monopoly
Produktionsland
CH
Produktionsdatum
2026
Info, Gesellschaft + Soziales
Julia Schramm hat die Kündigung bekommen - zusammen mit 316 anderen Mietparteien. Ihre Siedlung in Zürich-Altstetten wird abgerissen, um einem Neubau Platz zu machen. Die Marketingberaterin weiss: Statt wie bisher 1500 Franken wird sie vermutlich mehr als doppelt so viel Miete zahlen müssen, wenn sie im Quartier bleiben will. Nirgendwo in der Stadt Zürich wurden zwischen 2013 und 2022 mehr Mieterinnen und Mieter verdrängt als im Quartier Altstetten, laut einer Studie der ETH Zürich. Julia Schramms Vermieterin ist die Halter AG. Die Erben von Bauunternehmer Wilhelm Halter besitzen mehrere dutzend Liegenschaften in Altstetten. Sie profitieren von in den letzten Jahrzehnten stark gestiegenen Bodenpreisen. Im Stadtparlament wird über preiswerte Wohnungen gestritten, die Immobilienkonzerne als Gegenleistung schaffen sollen.