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Liebe auf Bewährung

Fernsehfilm, Drama • 27.04.2026 • 14:30 - 16:00
Karoline (Mariella Ahrens, re.) will ihre Mutter Juliane (Thekla Carola Wied) ihre Pläne ausreden, wieder in ihren alten Beruf zurück zu kehren.
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Juliane (Thekla Carola Wied) hat sich in den künstlerisch begabten Häftling Albert Tieck (Helmut Griem) verliebt.
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Der Gefängnisdirektor (Michael Greiling, links.) und die Bibliothekarin Juliane Willbrandt (Thekla Carola Wied) organisieren eine Knastlesung mit dem Gossenpoeten Harry Rowohlt (Harry Rowohlt).
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Der Gefängnispsychologe (Hans Peter Hallwachs, li.) und der Direktor (Michael Greiling) warnen Juliane Willbrandt (Thekla Carola Wied) vor einer zu engen Bindung mit einem Häftling.
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Originaltitel
Liebe auf Bewährung
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2004
Kinostart
Do., 01. Januar 2004
Fernsehfilm, Drama
Eigentlich ist Juliane Willbrand, eine gut situierte, attraktive Witwe, zu beneiden. Sie bewohnt ein geräumiges Haus, besitzt ein Segelboot und hat ihre Tochter Karoline großgezogen. Trotzdem vermisst Juliane, die ihr Leben ganz selbstverständlich nach ihrer Familie ausgerichtet hat, nach dem Tod ihres Mannes das Gefühl, gebraucht zu werden. Freunde und Verwandte, alle im Stress, können nicht verstehen, dass die Leere unerträglich wird. Um etwas Nützliches zu tun, beschließt Juliane trotz erheblicher Bedenken ihrer Tochter, nach 20 Jahren in ihren Beruf als Bibliothekarin zurückzukehren. Allerdings hat der Arbeitsmarkt nicht auf sie gewartet. Nur der Gefängnisdirektor Schober gibt ihr eine Chance, die verwaiste Anstaltsbibliothek wieder aufzubauen. Ein undankbarer Job, denn die Insassen lesen, wenn überhaupt, nur etwas über Autos und Sport. Erst als Juliane ihren Schulkameraden, den Gossenpoeten Harry Rowohlt, für eine Gefängnislesung gewinnt, beginnen die Häftlinge ihre Bibliothek zu entdecken. Der künstlerisch begabte Albert Tieck wird Julianes erster Stammleser. Die vorsichtige Annäherung an den sensiblen, zurückhaltenden Mann erleidet jedoch einen Rückschlag, als der Direktor ihr die ganze Wahrheit über Albert offenbart: Der Möbelschreiner hatte, um einen Versicherungsschaden vorzutäuschen, seine Fabrik in Brand gesteckt. Dass seine Frau dabei ums Leben kam, hat Albert jedoch vor Juliane verschwiegen, aus Angst, dass sie sich schockiert abwenden könnte. Trotz der Enttäuschung über diesen Vertrauensbruch geht Juliane erneut auf Albert zu, überredet sogar den Gefängnispsychologen, ihm einen Tag Hafturlaub zu gewähren. Als Albert diese Möglichkeit scheinbar zur Flucht nutzt, bricht für Juliane zunächst die Welt zusammen. Erst als sie sein Geheimnis erfährt, bietet sich eine Möglichkeit, ihm zu helfen und ihrer Liebe den Weg zu ebnen.