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Kultur, Kunst + Kultur
Kulturjournal
NDR
24.11.,
01:30 - 02:00
Infos
Originaltitel
Kulturjournal
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2022
Ein Weg aus der Bildungsmisere? Diskussion über Kitapflicht Deutschlands Grundschülerinnen und -schüler sind schlechter geworden. So das Ergebnis einer Studie Mitte Oktober. Sowohl in Deutsch als auch in Mathematik sank die Zahl der Viertklässler, die die Mindeststandards erreichten. Also was tun? Karin Prien (CDU), die Kulturministerin Schleswig-Holsteins und zugleich Vorsitzende der Kultusministerkonferenz, machte den weitreichendsten Vorschlag. Ihre Idee: die Sprachkenntnisse aller Vierjährigen zu erfassen. Für die Kinder, bei denen Förderbedarf festgestellt wird, soll dann zumindest das letzte Kitajahr verpflichtend sein. Ein nicht unumstrittener Vorschlag. Das "Kulturjournal" spricht mit einem Erziehungswissenschaftler und einer Kitaleiterin über diesen Vorstoß. Früher Veganerin heute passionierte Jägerin: Porträt einer Jagd-Influencerin Wenn schon Fleisch essen, dann so, dass die Tiere vorher wenigstens ein möglichst gutes Leben hatten. Das ist bei Wild der Fall. Marie hat vegan gelebt, weil sie es unerträglich fand, wie mit Nutztieren umgegangen wird und wie sie gehalten werden. Seit sechs Jahren hat die junge Marketingmanagerin aus Neumünster den Jagdschein und isst, bis auf das selbst geschossene Wild, kein Fleisch. Auf Instagram (moonshinegang) nimmt sie ihre 20.000 Follower*innen mit auf die Pirsch, auch um aufzuklären und Vorurteilen ein neues Bild der Jagd entgegenzusetzen. Einsatz für Obdachlose: der Hamburger Rapper Disarstar Jetzt friert es in den Nächten und für Obdachlose beginnt eine noch härtere Zeit. Das Leben in der Stadt wird ihnen ohnehin schwer gemacht mit einer Architektur, die auf Vertreibung setzt mit Stacheln, Bügeln auf Bänken oder Steinhaufen unter Brücken, damit sie sich bloß nirgend niederlassen können. Der Rapper Disarstar aus Hamburg geht mit dem "Kulturjournal" in die Ausstellung "Who's Next? Obdachlosigkeit, Architektur und die Stadt", die bis 12. März 2023 im Hamburger Museum für Kunst & Gewerbe zu sehen ist. Disarstar setzt sich für Obdachlose ein und greift auch schon mal selbst zur Flex, um Bügel von Bänken zu entfernen. Wie kommen Museen durch die Energiekrise? Rundgang im Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig Museen brauchen viel Energie: für die Beleuchtung der Exponate auf den Ausstellungsflächen, vor allem aber für die fachgerechte Aufbewahrung der Kunstwerke. Denn wenn Temperatur und Luftfeuchtigkeit nicht stimmen, dann können die historischen Schätze beschädigt oder gar ganz zerstört werden. Deshalb machen die steigenden Energiekosten vielen Häusern schon jetzt zu schaffen. Und wenn das Gas im Winter richtig knapp werden sollte, dann sind Museen und andere Kulturinstitutionen nicht einmal Teil der kritischen Infrastruktur. So steht es im sogenannten Gasnotfallplan in Stufe 3. Die Folgen wären für die Kulturschätze verheerend. Wie können die Museen also durch die Energiekrise kommen? Das Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig hat eine besonders wertvolle Sammlung mit alten Gemälden. Das "Kulturjournal" macht mit Direktor Thomas Richter einen Rundgang durch das Haus. Schizophrenie und Kunst: Ausstellung mit Werken von Rüdiger H. Breitbart Wenn er spürte, dass ihm die Wirklichkeit entglitt, malte er. Der Künstler Rüdiger H. Breitbart (1941-2002) aus Delmenhorst war seit seinem 17. Lebensjahr schizophren. Seine Familie hat aus dem 250 Arbeiten umfassenden Werk eine Ausstellung konzipiert, die die Zerbrechlichkeit menschlicher Existenz sowie die Grenzerfahrungen schizophrener Menschen erlebbar macht. Die Ausstellung "Schizophrenie und Kunst" ist im Kulturzentrum Murkens Hof in Lilienthal noch bis zum 6. Januar 2023 zu sehen.
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