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Natur + Reisen, Pflanzen
Gartenzeit
NDR
18.10.,
13:00 - 13:30
Infos
Originaltitel
rbb Gartenzeit
Produktionsland
D
Die "Gartenzeit" ist zu Gast in der Domäne Dahlem, einem Freilandmuseum für Agrar- und Ernährungskultur mit ökologischem Schwerpunkt im Südwesten Berlins. Kürbisse Kürbisse lassen sich zu fantasievollen Dekorationen und köstlichen Gaumenfreuden verarbeiten. Was aber muss man ihnen im Garten bieten, damit sie auch wirklich gut gedeihen und welche Sorte ist für welchen Zweck und welchen Standort die Beste? Fragen über Fragen, die von den "Gartenzeit"-Experten kompetent beantwortet werden. Damit die in Südamerika beheimatete Pflanze in heimischen Gefilden überhaupt ausreifen kann, sollte sie vorgezogen werden und erst nach den Eisheiligen ins Beet kommen. Bis auf Nacktschecken, die sich gerne über die Blüten oder ganz jungen Blätter hermachen, hat der Kürbis keine natürlichen Feinde. Er sollte vor dem ersten Frost geerntet werden. Den beliebten Speisekürbis Hokkaido kann man mit Schale zubereiten. Das Fruchtfleisch des Spaghetti-Kürbisses zerfällt beim Erhitzen in lange Fäden, daher der Name. Der melonenartige Feigenblattkürbis ist eher fad im Geschmack und wird meist zum Kochen von Marmelade verwendet. Der Muskatkürbis ist ein sehr carotinhaltiger Speisekürbis. Zart, fast cremig und leicht nussartig im Geschmack ist das Fruchtfleisch vom Butternut-Kürbis. Zum Braten eignet sich der Blaue Ungar, sein Fruchtfleisch ist relativ mehlig und die skurrilen Bischoffsmützen lassen sich gut füllen. Die wertvollen Kerne aus dem Fruchtfleisch vom Ölkürbis werden zur Ölgewinnung verwendet. Der sogenannte Halloweenkürbis wird lediglich zum Schnitzen genutzt. Und auch die verschiedenen Zierkürbisse dienen nur zur Dekoration. Aufgrund enthaltener Cucurbitacine sind sie meist giftig, sollten deshalb nicht gegessen werden. Zur Kürbisfamilie zählt auch die Zucchini. Beweidung in Lichterfelde Anne Loba bewirtschaftet in Berlin-Lichterfelde auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz eine Weidelandschaft von 55 Hektar Fläche! Unzählige Pflanzen, Vögel, Reptilien und Insekten leben hier. Im Dienst des BUND sorgt sie allein seit 30 Jahren dafür, dass das Gelände mit seiner Artenvielfalt erhalten bleibt. Ihre einzigen Helfer sind Pferde! Mischkultur im Gemüsebeet Beim Gemüseanbau sollte man darauf achten, dass sich die unterschiedlichen Sorten miteinander vertragen. Traumpaare im Beet sind Mais und Kartoffeln oder Schnittlauch und Kohlrabi. Sie schützen sich gegenseitig vor Krankheiten und Schädlingen und streiten sich nicht um den Platz oder das Wasser. Es gibt viele ideale Kombinationen im Beet, aber auch einige, die sich gegenseitig im Wachstum stören. Im Biogarten Prieros gedeiht Porree neben Sellerie, Physalis zwischen Zwiebeln, Tomaten reifen beim Rotkohl. Ebenso bewährt hat sich die Kombination von Gurke oder Zucchini mit Dill. Denn Dill verstärkt das Aroma. In Nachbarschaft mit Möhren und Zwiebeln vertreibt Dill zudem Wurzelschädlinge und Blattläuse. Andererseits sind die Dillblüten auch ein gutes Futter für Raubwespen. Fenchel ist ein Doldenblütler und sollte nicht in unmittelbarer Nähe wachsen, das führt zu unerwünschten Kreuzungen. Schnittlauch und Kohlrabi sind wiederum ein perfektes Paar, der scharfe Lauchgeruch vergrault die weiße Kohlfliege. Und Erdbeeren bekommen in Gesellschaft von Schnittlauch keinen Grauschimmel. Die Studentenblume, Tagetes, zwischen Kohl und Kartoffeln gesetzt, hält dank ihres strengen Geruchs die Weiße Fliege fern und bringt Nematoden zum Absterben. Das sind winzig kleine Fadenwürmer, die an den Wurzeln der Pflanzen saugen. Borretsch lockt zuverlässig Bienen und andere Bestäuber in den Garten. Die Ringelblume im Gemüsebeet wehrt wohl Schnecken ab, vertreibt Fadenwürmer und ist nicht nur für Insekten attraktiv. Außerdem Thema: bunte Balkonkästen.
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