Als die 16-jährige Julia K. am 27. Juni 2006 spurlos aus dem niederösterreichischen Ort Pulkau verschwindet, kursieren Gerüchte über Drogen. Ist Julia an einer Überdosis Methamphetamin gestorben und verscharrt worden? Ein Hinweis aus der Szene führt zu einer Razzia, die mit einem toten Hund endet. Doch von Julia fehlt weiterhin jede Spur. Erst fünf Jahre später wird Julias skelettierte Leiche in einem Erdkeller entdeckt – auf dem Grundstück eines Mannes, der schon zuvor im Visier der Ermittlungen stand. Er wird wegen Mordes verurteilt. Laut Anklage soll es sich um einen sexuell motivierten Übergriff gehandelt haben. Zentrale Fragen zur Todesursache bleiben aber bis heute unbeantwortet. Viele sind von der Schuld des Verurteilten überzeugt, doch Julias Bruder hegt Zweifel – und fordert die Wiederaufnahme des Verfahrens. Was geschah wirklich an jenem Sommertag? Warum blieb der Fundort so lange unentdeckt? Und kennt die Justiz die ganze Wahrheit?