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Der Hauptmann von Köpenick

Spielfilm, Tragikomödie • 01.05.2026 • 09:00 - 10:30
"Dann wohnste eben ne Weile bei uns" Marie (Katharina Thalbach) und August Hoprecht (Hermann Beyer) und Voigt (Harald Juhnke).
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Im Café National: Voigt (Harald Juhnke), Kalle (Reiner Heise) und Mieze (Sophie Rois).
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Voigt (Harald Juhnke) im Knast - es wird wieder einmal die Sedansschlacht gespielt.
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"Ohne Arbeit keine Papiere - ohne Papiere keine Arbeit". Polizeioberwachtmeister (Veit Stüber) und Voigt (Harald Juhnke).
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Originaltitel
Der Hauptmann von Köpenick
Produktionsland
D
Produktionsdatum
1956
Altersfreigabe
12+
DVD-Start
Do., 02. September 2010
Spielfilm, Tragikomödie
Wilhelm Voigt hat viele Jahre seines Lebens hinter Zuchthausmauern verbracht. Wegen Posturkundenfälschung brummte man ihm schon in jungem Alter 15 Jahre auf; später versuchte er sein Glück im Ausland, aber das Heimweh trieb ihn zurück, wo er wegen eines Passvergehens wieder hinter Gitter kam. Nach seiner Entlassung versucht er nun als Schuhmacher eine neue Existenzgrundlage zu finden. Dabei gerät er jedoch in einen wahren Teufelskreis: ohne Papiere erhält er keine Arbeit und ohne Arbeitsnachweis keine Papiere. Am liebsten würde er daher Deutschland wieder verlassen, wozu er aber wiederum einen Pass benötigt. Der verzweifelte Voigt versucht, sich diesen Pass durch einen Einbruch in ein Potsdamer Polizeirevier zu verschaffen, wird dabei jedoch gefasst und wandert abermals ins Zuchthaus. Dort zeigt Häftling Voigt erstaunlichen Sinn für militärisches Denken. Es kommt der Tag, an dem sich der entlassene Zuchthäusler mit Hilfe einer Offiziersuniform aus einem Trödlerladen auf einer Bahnhofstoilette in einen preußischen Hauptmann verwandelt. Mit einer Handvoll Soldaten, auf der Straße aufgelesen, startet er seinen großen Coup. Im Rathaus von Köpenick fällt Bürgermeister Obermüller aus allen Wolken, als ein zackiger Hauptmann mit einem kleinen Kommando anrückt und ihn samt Mitarbeiter kurzerhand für verhaftet erklärt. Besagter Hauptmann allerdings erlebt ebenfalls einen kleinen Schock, als er hört, dass es im Köpenicker Rathaus keine Pass-Stelle gibt, denn schließlich wollte er sich mit diesem abenteuerlichen Unternehmen doch nur die fehlenden Ausweispapiere beschaffen. Nun beschlagnahmt er stattdessen die Stadtkasse und verschwindet wieder. Tags darauf lacht ganz Berlin über den "Hauptmann von Köpenick". Die Polizei sucht nach dem Übeltäter, Voigt stellt sich freiwillig. Zunächst muss er noch einmal hinter Gitter, aber da selbst der Kaiser sich über seinen tollen Streich herzhaft amüsiert, bleibt Voigt dort nicht lange. Regielegende Helmut Käutner ("Die letzte Brücke", "Des Teufels General") drehte 1956 diese satirische Lektion über die Allgewalt der Uniform in Preußen mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle.

Der Trailer zu "Der Hauptmann von Köpenick"